Apple für Europäer immer teurer

von Redaktion

Das typische „i“ im Namen „iPhone“ – ab sofort könnte es auch für „Inflation“ stehen. Denn Apple hat jetzt zwar spannende Neuheiten präsentiert. Sie sind hierzulande aber wegen des derzeit schlechten Euro-Kurses extrem teuer geworden.

So reißt das iPhone 14 Pro Max in Top-Ausstattung mit 2099 Euro erstmals die 2000-Euro-Marke. Wir verraten, wie Technik-Fans sparen können.

iPhone 14

Das „Standardmodell“ des neuen iPhones gibt es jetzt in 6,1 Zoll und erstmals auch als 14 Plus in 6,7 Zoll. Die Kameras hat Apple deutlich verbessert. Vor allem bei schlechtem Licht sollen Fotos bessere Ergebnisse liefern. In Notfällen, in denen es keinen Handyempfang gibt, können Nutzer per Satellit Hilfe rufen – zum Beispiel in den Bergen. Deutsche Kunden müssen darauf aber noch warten. Die kleinere Variante ist ab 999 Euro das einzige iPhone 14 unter 1000 Euro. Das Plus-Modell startet bei 1149 Euro.

Spartipps:

Das iPhone 12 bleibt ab 799 Euro im Angebot und das iPhone 13 je nach Größe ab 799 oder 899 Euro. Bei externen Händlern gibt es die Vorjahres-Modelle oft noch günstiger. Die Android-Konkurrenz hat für weniger Geld ebenfalls viel zu bieten. Das Google Pixel 6 (Warentestnote 1,9) gibt es um die 500 Euro.

iPhone 14 Pro

Nur die Pro-Modelle bekommen den schnelleren A16-Chip und noch lichtstärkere Dreifach-Kameras. Die neuen Top-iPhones bieten aufwendige Technik zu extrem hohen Preisen. Das 14 Pro startet mit nur 128 GB Speicher bei 1299 Euro. Beim größeren Pro Max geht es mit 1449 Euro los. Das sind 150 bis 200 Euro mehr als 2021 – oder bis zu 16 Prozent Apple-Inflation.

Spartipps:

Wiederaufbereitet und beinahe wie neu gibt es das immer noch exzellente 12 Pro bei backmarket.de ab 730 Euro. Samsungs Flaggschiff Galaxy S22 Ultra (Warentest 1,7) ist neu ab 900 Euro zu haben.

Apple Watch

Die neue Series-8-Smartuhr analysiert per Temperatursensor Zyklus und Eisprung von Frauen. Die spektakulärste Änderung ist aber der Preis, der um 70 Euro auf 499 Euro steigt.

Star der Show war die Extremsport-Uhr Watch Ultra. Mit 49 Millimetern ist Apples bisher größte Uhr ein Brocken am Handgelenk. Sie ruft in Notfällen mit bis zu 86 Dezibel um Hilfe und lässt sich auch mit Handschuhen bedienen. Dafür verlangt Apple aber 999 Euro.

Spartipps:

Mit dem aktualisierten Einstiegsmodell Watch SE für 299 Euro bietet Apple eine Uhr zum vernünftigen Preis an. Hier fehlen allerdings EKG und Temperaturmessung. Die Samsung Galaxy Watch 5 ist für 280 Euro zu haben.

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