„Infektion war lebensgefährlich“

von Redaktion

Freising – Bis vor drei Jahren glaubte er sich gesund, hatte sich sämtliche empfohlene Schutzimpfungen geben lassen – auch die gegen Pneumokokken – ,aber dann kam ein schlimmer Feind: Ein Multiples Myelom, eine Krebserkrankung des Knochenmarks. Auch diesen Feind besiegte Markus S., Vater von zwei Kindern. Dann aber musste sein wegen der Krebstherapie immungeschwächter Körper gegen hartnäckige Pneumokokken kämpfen – und das sogar zwei Mal! „Meine zwei Pneumokokken-Infektionen haben mich jedes Mal brutal mitten aus dem Leben gerissen; jedes Mal, wenn ich gerade wieder durchstarten wollte, haben sie mich für Wochen ausgebremst“, erzählt der 42-Jährige. Das erste Mal lag er fünf Tage im Klinikum rechts der Isar, das zweite Mal doppelt so lange und litt an einer schweren Lungenentzündung. Zwar war er bereits ein Mal gegen Pneumokokken geimpft, doch das war noch nicht genug, denn die Chemotherapie hatte sein Immunsystem quasi auf null gesetzt. Immerhin schlugen bei ihm die Antibiotika gut an. Inzwischen ist er durchgeimpft, aber wegen seines schwachen Immunsystems weiter Risikopatient. Er appelliert zu Rücksichtnahme und pro Impfung: „Pneumokokken sollte man nicht unterschätzen!“  svs

Artikel 2 von 9