„Ich habe meine Lebensqualität wieder zurück“

von Redaktion

Patient Markus Deni (55) kann wieder schmerzfrei arbeiten und seine Hobbys genießen

Weilheim – Als junger Mann hat sich Markus Deni bei einem Rennrad-Unfall das erste Knie lädiert. Kreuzband, Innen- und Außenband und Meniskus waren lädiert – der berüchtigte Totalschaden und Brandbeschleuniger für die Entstehung einer Arthrose. „Danach habe ich trotzdem wieder viel Sport getrieben, auch Fußball gespielt und Leichtathletik gemacht. Zudem war ich ein begeisterter Skifahrer. Doch ungefähr ab 40 ging’s immer weiter bergab – zunächst mit dem vorgeschädigten Knie und dann auch mit dem anderen. Am Ende konnte ich praktisch nur noch Rad fahren“, erinnert sich der 55-Jährige. Auch in der Arbeit bereiteten ihm die beiden Knie immer mehr Probleme, Deni betreibt in Thannhausen im Landkreis Günzburg eine Druckerei.

Also machte er sich auf die Suche nach einem geeigneten Gelenkersatz-Operateur, ließ sich von seinem Hausarzt beraten und recherchierte selbst im Internet. „Das Thema Robotik hat mich fasziniert, und so bin ich in Weilheim gelandet.“ Die OP sei ein Glücksfall für ihn gewesen, betont der sportbegeisterte Familienvater. „Die ersten drei Tage musste ich auf die Zähne beißen, aber danach wurde es immer besser. Dabei hat mir die Reha und das regelmäßige Training daheim auf meinem Spinningrad geholfen. Heute fühlen sich die künstlichen Knie an wie meine eigenen, als sie noch gesund waren. Ich habe meine Lebensqualität wieder zurück, kann wieder lange Wanderungen machen. Erstaunlich ist: Ich kann sogar wieder ein paar Stunden lang ohne Probleme bergab gehen.“  bez

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