Apples Datenbrille wird extrem teuer

von Redaktion

Apples erste Datenbrille „Reality Pro“, deren Premiere im Juni erwartet wird, dürfte zumindest zu Beginn nur zum Spielzeug für wohlhabende Technik-Fans taugen. Dafür sorgt nicht nur die weit verbreitete Skepsis gegenüber solchen Brillen, sondern vor allem auch der Preis. Er könnte noch höher liegen als bisher vermutet. Beobachter rechnen mit 3000 bis 5000 Dollar (2900 bis 4700 Euro) für die erste Generation des Geräts. Ursachen dafür sind viel Handarbeit sowie die ungewöhnlich teuren und technisch aufwendigen 4K-Micro-OLED-Bildschirme, die in der „Reality Pro“ verbaut sind. Die Wirtschaftszeitung „Nikkei Asia“ nennt 150 Dollar Produktionskosten pro Display – mehr als doppelt so viel wie aktuell beim iPhone 14 Pro mit rund 60 Dollar.

Und Apple braucht jeweils zwei davon für ein Exemplar der Brille. Erst die zweite Generation „Reality One“ dürfte 2024 oder 2025 durch etwas vereinfachte Technik und Massenproduktion günstiger werden. Wobei „günstig“ immer noch in der Region von 2000 Dollar und mehr liegen dürfte. Die Brille soll Spiele, Lernen, Reisen und mehr in virtuellen Welten ermöglichen, aber mit den eingebauten Kameras auch den Blick nach außen erlauben.  jh

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