Das sind die fünf größten Schlafräuber

von Redaktion

Als am weitesten verbreitete Schlafräuber gelten die Genussmittel Alkohol und Nikotin. Beide stören die Regeneration, aber auf unterschiedliche Weise. Während Alkohol den Tiefschlaf negativ beeinflusst, erschwert Nikotin das Einschlafen. Wer regelmäßig raucht, durchlebt während der Bettruhe einen Mini-Entzug. Zudem raubt Stress den Schlaf – der Körper schüttet das Hormon Cortisol aus, das die Leistungsfähigkeit steigert, aber einen eben auch wach hält. Ebenso rauben aufwühlende Erlebnisse oder auch Lärm den Schlaf. Der gefährlichste Schlafräuber sind Schlafkrankheiten. Am häufigsten tritt die Obstruktive Schlafapnoe (OSA) auf. Dabei entspannt sich die Halsmuskulatur, die Zunge blockiert die Luftwege und sorgt so für Atemaussetzer. Häufig weisen Schnarchgeräusche in Kombination mit unnatürlich langen Atempausen auf die Krankheit hin. Hier kann ein Neurostimulator Abhilfe schaffen. Er stimuliert den Unterzungennerv, wodurch die Atemwege frei bleiben. Herausfinden, ob jemand von einer OSA betroffen ist, kann der HNO-Arzt. Reicht eine ambulante Messung der Atmung während des Schlafes nicht, ist ein Besuch in einem Schlaflabor erforderlich.

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