Der Klimawandel hat die Welt an den Abgrund gebracht. Es herrschen Hitze und Dürre, Pflanzen und Tiere haben kaum mehr eine Lebensgrundlage, Menschen hungern. Einziger Hoffnungsschimmer ist Equilon. So heißt ein Algorithmus, der nach festgelegten Kriterien eine Elite auswählt. Wer es schafft, genug Punkte zu sammeln, um den Score zu knacken, dem winkt ein Platz in der sagenumwobenen Stadt New Valley. Man sagt, dass das Leben dort sorglos und luxuriös ist und die hellsten Köpfe und begabtesten Programmierer daran arbeiten, Equilon weiterzuentwickeln und die Erde wieder bewohnbar zu machen.
Jana gehört zu den Glücklichen, die es geschafft haben: Ihre Umweltprojekte und Programmierkünste bescheren ihr die Eintrittskarte ins traumhafte New Valley. Voller Eifer stürzt sie sich auf ihre Aufgabe, die Welt zu retten, merkt aber schnell, dass in New Valley daran niemand wirklich interessiert ist. Lieber vergnügen sich die Bewohner auf rauschenden Festen und lassen ihr schlechtes Gewissen durch ein „Emotion Management“ auf ein erträgliches Maß reduzieren.
Auch Damian schafft es durch den Einfluss einer todkranken Frau ins Tal der Glücklichen, obwohl er keinerlei Talente hat. Doch sowohl er wie auch Jana besitzen, ohne es zunächst zu ahnen, einen Schlüssel, um Equilon zu stoppen und den Menschen in New Valley die Augen über das gnadenlose Programm zu öffnen.
Der Öko-Thriller von Sarah Raich ist hochspannend und speist sich aus den Erfahrungen, die die Autorin als Kommunikationsstrategin im Silicon Valley gewonnen hat.