Der Verschleiß der Sehne geht häufig mit einer Entzündung einher. Bei sehr ausgeprägten Entzündungen oder schon weiter fortgeschrittenem Verschleiß wird die Sehne zunehmend spröde und es kann zu kleinen Rissen kommen, die zunehmend länger werden. Zur Diagnostik sollte, neben einem Röntgenbild und der Sonographie, zur Feststellung des Stadiums des Verschleißes eine Kernspintomographie durchgeführt werden. Ist eine Sehne in der Schulter tatsächlich gerissen, kann sie von selbst nicht mehr heilen, da sie meist am Knochen ausreißt und sich dann immer weiter zurückzieht. Ist eine Sehne jedoch lediglich angerissen, greifen häufig noch konservative Maßnahmen wie z. B. die Physiotherapie. Auch die Eigenbluttherapie – dafür wird dem Patienten ein wenig Blut entnommen – kann eine angerissene Sehne oft zumindest stabilisieren. Die durch die Entzündung entstehenden Schmerzen können mit Tabletten oder Injektionen gebessert werden. Für Patienten, die einer medikamentösen Therapie oder Injektionstherapie kritisch gegenüberstehen, haben wir eine innovative und schmerzlose Therapieform: Die extrakorporale Magnetotransduktions Therapie, EMTT genannt. Bei dieser Hightech-Therapie entstehen gepulste Magnetfelder, die das über 1000-fache der Erdanziehung erreichen. Dadurch werden die Zellen – vergleichbar mit der Induktionsschale eines Handys – mit Energie aufgeladen und die Heilprozesse deutlich beschleunigt. Die Chance, dass ein Riss stabil bleibt, steht vor allem bei älteren Patienten recht gut. Bei den Jüngeren ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Riss vergrößert, hoch: Da rate ich zur arthroskopischen Operation, um die Sehne an den Knochen zu ziehen und so die Voraussetzung zur Heilung zu schaffen.