Ein Weibchen hat 350 Nachkommen

von Redaktion

Die Tigermücke gilt als schlechter Flieger. Sie meidet stärkere Winde und hält sich meist in Bodennähe auf. Bei der Auswahl der Brutstätten legt sie eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit an den Tag. So nutzt sie nicht nur natürliche Wasseransammlungen z.B. in Astlöchern, sondern auch künstliche wie Regentonnen, Vogeltränken oder Blumenvasen. Gelangen die Eier ins Wasser, schlüpfen die Larven, die sich über vier Larven- und ein Puppenstadium zur Mücke entwickeln. Das kann je nach Temperatur zwischen sieben und 20 Tagen dauern. Aus den Puppen schlüpfen die flugfähigen Mücken, die sich nach zwei bis drei Tagen paaren und Eier ablegen. Im Laufe seines Lebens produziert ein Weibchen zwischen 300 und 350 Eiern, so das Umweltbundesamt.

Artikel 8 von 11