IN KÜRZE

Rekordwanderung Elefanten trauern

von Redaktion

Ein in Niedersachsen geborener Wolf ist über 1190 Kilometer (Luftlinie) bis nach Nordspanien gewandert – das ist die weiteste Wolfsreise, die je gemessen wurde. Die Suche nach einem eigenen Revier führte das Tier mit dem Namen GW1909 durch drei Länder und stark von Menschen geprägte Landstriche. Forscher aus Deutschland, Frankreich und Spanien rekonstruierten die Tour anhand von Gen-Analysen eingesammelter Haar- und Kotproben. Möglicherweise ist GW1909 noch weiter gezogen ist: Seit einem Jahr fehlt von ihm jede Spur,

Asiatische Elefanten betrauern den Tod eines Jungtieres und sollen es angeblich sogar beerdigen! Dieses ungewöhnliche Verhalten beschreiben zumindest indische Forscher im Fachmagazin Journal of Threatened Taxa. Sie hatten fünf Todesfälle in Bengalen beobachtet. Die Elefantenkälber waren zwischen drei Monaten und einem Jahr alt und starben an Organversagen. In allen Fällen umkreiste die Herde das tote Tier laut trompetend, dann wurde das Kalb an Rüssel und Beinen davon getragen und verscharrt.

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