IN KÜRZE

Luchs sucht die Liebe Angst vor Hornisse

von Redaktion

Wird es heuer zum ersten Mal seit über 200 Jahren Luchsnachwuchs im Nordschwarzwald geben? Das hängt davon ab, ob sich die vor drei Monaten ausgewilderte Finja und das Männchen Toni auf ihren Streifzügen begegnen! Einmal am Tag sendet Finjas Halsband ein Signal von ihrem Standort. Eva Klebelsberg, Leiterin des Landesprojekt FVA-Wildtierinstitut in Freiburg, ist zuversichtlich: „Es geht Finja gut. Sie bewegt sich weiträumig und erbeutet vor allem Rehe. Das entspricht dem natürlichen Verhalten wilder Luchse.“

Summ, summ, summ. Das klingt nach Frühling und Bienen auf Obstblüten. Doch auch ein ungeliebter Zuzügler schwirrt vermehrt umher: Die Asiatische Hornisse frisst Honigbienen wie andere Insekten und besorgt Fachleute. Die eingeschleppte Art hat sich letztes Jahr rasant ausgebreitet und da Winter und Frühjahr mild waren, wird mit einer weiteren Verbreitung von Vespa velutina gerechnet. Sie kommt im gesamten Saarland vor. Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind stark betroffen, so das Umweltministerium von Baden-Württemberg.

Artikel 7 von 11