Apple ist auf der Suche nach seiner Strategie für die Zukunft. Denn die Börse verlangt nach neuen Geschäftsfeldern, die weiteres Wachstum versprechen. Und hier sieht es bei Apple aktuell mäßig aus. Das Auto-Projekt ist eingestellt, weil die Vision vom komplett autonomen Fahren noch Jahre entfernt ist. Die Datenbrille Vision Pro ist in den USA gestartet, aber die klobige Gerätschaft spricht allenfalls Technik-Nerds an. Und bei der Künstlichen Intelligenz sind Microsoft und Google an Apple vorbeigezogen. Als Zukunftsmarkt gilt das smarte Wohnen – nicht zuletzt für ältere Menschen, die mit technischer Unterstützung länger zuhause wohnen könnten.
Experte Mark Gurman vom Wirtschaftsmagazin „Bloomberg“ berichtet über Apple-Pläne für verschiedene Haushaltsroboter. Ein Gerät, das auf dem Tisch steht, könnte mit seinem Bildschirm per Schwenkarm automatisch immer im Blickfeld bleiben. Ein aufwendigerer Roboter soll dem Nutzer auf Rädern folgen und für Aufgaben bereitstehen.
Der Apple-Robo könnte Speisen und Getränke servieren, Videotelefonate anzeigen, Haustiere überwachen oder in Abwesenheit für die Sicherheit der Wohnung sorgen. Amazon hat mit dem bisher nicht sehr erfolgreichen Astro bereits einen vergleichbaren Roboter im Angebot. Künstliche Intelligenz und Apples Detailverliebtheit könnten aber für ein wesentlich fortschrittliches Produkt sorgen. jh