Fachübergreifende Hilfe bei chronischen Wunden

von Redaktion

„Wundambulanzen sorgen für Heilung und bekämpfen eines der teuersten Phänomene des Gesundheitssystems“

München – Zeigt eine Wunde mehr als vier Wochen lang keine Tendenz zur Heilung, handelt es sich um eine chronische Wunde. „Diese nehmen leider noch immer viele Menschen nicht ernst“, sagt Thomas Fürstberger, Geschäftsführer der BFW-Wundambulanzen. „Heilt eine Wunde nicht, ist das nicht normal und die Patienten sollten dringend eine Wundambulanz aufsuchen, damit dort die Ursache festgestellt werden kann“, betont Fürstberger. Oft verhindert eine Durchblutungs- oder Rückflussstörung die Heilung. Aber auch Infekte, dermatologische Erkrankungen oder Fehlstellungen von Knochen oder Gelenken können die Heilung blockieren.

Um die Patienten gleich an die richtigen Experten weiterzuvermitteln, die die Ursache behandeln können, verknüpfen die bfw-Wundambulanzen stationäre und ambulante Strukturen. Übrigens schaden die Patienten, die sich mit einer chronischen Wunde abfinden, nicht nur sich selbst, sondern auch der Allgemeinheit. Denn sie verursachen über Jahre hinweg Behandlungskosten – sogar mehrere zehntausend Euro pro Jahr sind möglich. „Das Phänomen der Chronischen Wunden ist wohl eines der teuersten unseres Gesundheitssystems“, sagt Fürstberger. Er hofft, dass sich mehr Betroffene mit schlecht heilenden Wunden bei der Wundambulanz melden, um die Ursache der Heilungsstörung diagnostizieren und beheben zu lassen. Der QR-Code, den Sie rechts sehen, führt Sie zur Anmeldung.

Artikel 2 von 5