Vor Reisen ist die Hepatitis-A-Impfung wichtig. © Mauritius
München – Die Eiswürfel im Drink oder frische Muscheln: Sind sie mit Hepatitis-A-Viren belastet, droht Reisenden eine Leberentzündung. Die Reisehepatitis wird nach Angaben der Deutschen Leberstiftung über verunreinigte Lebensmittel, aber auch durch direkten Kontakt mit Infizierten übertragen. Sie verursacht Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Fieber, Gelbfärbung der Haut und Bindehaut und kann Leberschäden verursachen. Es gibt jedoch eine Impfung, die vor Hepatitis A (und B) schützt. Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge besteht eine Impfempfehlung bei Reisen nach Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien und osteuropäische Länder. Auch bei Reisen innerhalb Europas ist die Impfung sinnvoll. Bereits zwei Wochen nach der ersten Impfung (die zweite folgt frühestens sechs Monate später) ist der Schutz aktiv.
DPA