Nintendo hat seine lang erwartete Spielkonsole Switch 2 vorgestellt. Allerdings behalten die japanischen Mario-Erfinder wichtige Details weiterhin für sich. Klar ist nur, dass der Nachfolger der acht Jahre alten Erfolgskonsole Switch 2025 erscheint. Auch Preise gibt es noch keine, aber rund 400 Euro sind zum Start realistisch. Nähere Infos will Nintendo bei einer Video-Präsentation am 2. April liefern. Die Switch 2 bleibt dem Hybrid-Prinzip treu. Sie läuft erneut unterwegs als eine Art tragbarer Gameboy und mit besserer Grafik zu Hause am Fernseher.
Die Technik legt deutlich zu: Die 4K-Optik kann mit Microsofts aktuellem Einstiegsmodell Xbox Series S mithalten. Die stärkere Series X oder die PlayStation 5 sind aber außer Reichweite. Denn deren opulente Bilder würden den Akku der Switch 2 blitzschnell leer saugen. Das Display wird etwas größer. Und die JoyCon-Controller an den Seiten sind mit einem Magnet-Mechanismus stabiler befestigt.
Der Spiele-Analyst Serkan Toto befürchtet aber, dass Nintendo zu sehr auf Nummer sicher geht und zu wenig Neues bietet. Er warnt: „Die neue Switch ist etwas größer als der Vorgänger, sieht ansonsten aber fast gleich aus. Das könnte normale Käufer verwirren.“ Eltern könnten ihren Kindern demnach die viel günstigere alte Switch kaufen, weil sie keinen Unterschied erkennen. Diesen Fehler hat Nintendo 2012 mit dem Wechsel von der erfolgreichen Wii-Konsole auf die gefloppte Wii U schon einmal begangen.
JH