Zwei Impfungen gegen Krebs

von Redaktion

Die Impfungen gegen HPV und Hepatitis schützen. © pa

München – Humane Papillomaviren (HPV) sind weit verbreitet. Eine Handvoll HPV-Arten sind für fast sämtliche Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich – und sie können auch Männern gefährlich werden. In Deutschland erkranken fast 2900 Männer pro Jahr an einem durch HPV bedingten bösartigen Tumor, berichtet das Robert-Koch-Institut. In Deutschland aber sind die HPV-Impfquoten niedrig, aktuell sind knapp 50 Prozent der Mädchen und gut 30 Prozent der Jungen im Kinder- und Jugendalter bis 14 Jahren vollständig gegen HPV geimpft.

Hepatitis-B-Viren verursachen Leberentzündungen und sind für die Entstehung vieler Lebertumoren verantwortlich. Laut Europäischer Kommission werden europaweit jährlich 16 000 Neuinfektionen mit Hepatitis-B-Viren (HBV) gemeldet. Krebsexpertin Dr. Hanna Heikenwälder appelliert, sich gegen HPV und HBV impfen zu lassen: „Allein durch das Impfen gegen Hepatitis B und HPV könnten jährlich weltweit über eine Million Krebsfälle verhindert werden.“
SVS

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