Jeder dritte Schlaganfall geht auf das Konto von Vorhofflimmern. Diese und andere Herzrhythmusstörungen werden nach wie vor oft unterschätzt, obwohl jeder Dritte im Laufe des Lebens davon betroffen ist. Davor warnt die Deutsche Herzstiftung gemeinsam mit Felix Magath. Er ist Schirmherr des „Puls-Day“ am 1. März. Ziel der Aufklärungskampagne ist es, dass mehr Menschen immer mal wieder ihren Puls messen, um Unregelmäßigkeiten früh zu erkennen. „Das geht ganz einfach und kann Leben retten“, sagte Magath gestern bei einer Pressekonferenz der Herzstiftung. Die Kurzanleitung für zu Hause: Tasten: Setzen Sie sich fünf Minuten ruhig hin. Legen Sie Zeige- und Mittelfinger auf die Innenseite des Handgelenks an den äußeren Rand direkt unter der Daumenwurzel und erspüren Sie dort den pulsierenden Herzschlag. Ob linker oder rechter Arm, ist egal. Zählen: Sobald Sie den Puls spüren, zählen Sie die Schläge 15 Sekunden lang und vervierfachen Sie den Wert: Optimal sind in dieser Ruhesituation dann 60 bis 80 Schläge. Bei Unregelmäßigkeit: eine Minute lang messen (Wert dann nicht vervierfachen). Aufpassen: Nicht den Daumen benutzen, um den Puls zu ertasten. Der Daumen hat seinen eigenen Puls, und der ist oft so stark, dass er andere Pulswellen überdeckt. Ein Video erläutert die Selbst-Pulsmessung unter www.herzstiftung.de/pulseday
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