Koji kannten bis vor wenigen Jahren nur die Kenner der japanischen Küche. Viele Geheimnisse ranken sich um den edlen Schimmelpilz, der das Geheimnis des Umami in sich birgt. Umami ist unser fünfter Geschmack – neben salzig, süß, bitter und sauer. Und wir verbinden damit herzhafte, oft asiatische und oder fleischhaltige Gerichte. Fermentieren mit Koji zaubert diese Aromen auf natürliche Weise, ganz ohne tierische Zutaten. Sibylle Hunger hat sich in ihrem neuen Buch „Koji, Miso, Shoyu, Tempeh“ mit dem asiatischen Fermentieren befasst. Sie arbeitet dabei aber nicht mit Exoten, sondern mit heimischen Zutaten. Dabei zeigt sie in Schritt-für-Schritt-Bildern wie man mit Koji und ähnlichen Produkten arbeitet. Dabei kommen Hülsenfrüchte, Getreide und Gemüse zum Einsatz. Es sind alltagstaugliche Rezepte, die von herzhaft bis süß reichen. Es ist eine spannende Einladung, die Welt des Umami zu entdecken. Und ganz nebenbei werden auch noch Reste verarbeitet. Aromatischer geht Kochen nicht. Koji, Miso, Shoyu, Tempeh. Asiatische Fermentation mit heimischen Zutaten. At Verlag. 272 Seiten. 34 Euro.SE