Trotz Wärme: Schmetterlinge weiter in Not

von Redaktion

Viel gesehen: Brauner Waldvogel. © Krauthöfer/Imago

Müncheberg – Der Sommer war super für Schmetterlinge: „Insekten sind generell eher wärmeliebend. Wenn es trocken und warm ist, ist das kurzfristig für viele gut“, erklärte Martin Wiemers vom Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut in Müncheberg. Dieses Jahr habe er besonders viele Schornsteinfeger-Falter oder Braune Waldvögel gesehen. Dennoch sei die Lage insgesamt weiter bedrohlich: 3700 Schmetterlingsarten gibt es in Deutschland, davon 190 Tagfalter. Mindestens 40 Prozent gelten als gefährdet. Alle Insekten bräuchten abwechslungsreiche Lebensräume, durch die Intensivierung der Landwirtschaft und den Einsatz von Pestiziden verschwänden solche Nischen. Auch Extrem-Wetterereignisse wie starke Regenfälle, könnten teilweise ganze Populationen auslöschen.

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