Zwei Mal pro Sekunde drückt man bei einer Herzdruckmassage, um bei einem Kreislaufstillstand die Zeit zu überbrücken, bis der Notarzt kommt. Eine Herzdruckmassage kann Leben retten. Wenn eine Person bewusstlos und nicht ansprechbar ist, sollte man als Ersthelfer den Notruf wählen (11) und dann mit der Herzdruckmassage die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens überbrücken. Eine Hand kommt dafür auf die Mitte des Brustkorbs, die zweite obendrauf. Dann drücken sie mit ausgestreckten Armen, die Schultern direkt über dem Druckpunkt, etwa fünf bis sechs Zentimeter tief. Nun heißt es: drücken, entlasten, drücken, entlasten – ohne Unterbrechung, bis der Rettungsdienst eintrifft. Wenn man nicht alleine ist, wechselt man sich spätestens nach rund zwei Minuten ab. Prof. Bernd Böttiger, Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung, rät jedem, sich ein Lied zu merken, das man sich im Notfall vor Augen führen kann. Der Klassiker ist „Staying Alive“ von den Bee Gees – aber der Radetzky-Marsch von Johann Strauss oder „Atemlos“ von Helene Fischer gehen auch.