DIE ZAHL DER WOCHE

1,2 Milliarden

von Redaktion

Abfallteile entstehen alleine in Deutschland jährlich durch moderne Diabetestechnologien wie Insulinpens, Sensoren und Insulinpumpen. Die Diabetestherapie trägt damit zu etwa zwei Prozent des gesamten Haushaltsmülls bei. Studien zeigen: Nachhaltige Lösungen können Müll reduzieren und gleichzeitig Kosten sparen. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland will das Bewusstsein für Ressourcenschonung schärfen. Ein Ansatz, um Müll zu reduzieren, sind mehrfach verwendbare Insulinpens. Eine britische Untersuchung zeigt, dass deren Einsatz bis zu 95 Prozent des bei der Diabetestherapie entstehenden Plastikmülls einsparen und gleichzeitig die Behandlungskosten senken kann. Wo möglich, könnten wiederverwendbare Pens die Abfallmenge senken. Einweg-Pens verursachen weniger Abfall, wenn sie größere Füllmengen oder höhere Insulinkonzentrationen enthalten.

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