Junge Seehunde in der Nordsee. © Dittrich/dpa
Aarhus – Die Zählung der Seehunde im Wattenmeer ist beendet – das Ergebnis ist aber rätselhaft: Mit 24 000 Tieren hat sich der Bestand auf niedrigem Niveau stabilisiert. Allerdings wurden 22 Prozent mehr Jungtiere gegenüber dem Vorjahr erfasst! „Die Zahlen könnten auf einen höheren Anteil tragender Weibchen am Gesamtbestand bei gleichzeitig höherer Jungtiersterblichkeit hindeuten. Dies hieße, dass weniger Jungtiere das Erwachsenenalter erreichen“, so Anders Galatius, leitender Forscher am Institut für Ecoscience der Universität Aarhus.