Sanfte OP bei Arthrose hinter der Kniescheibe

von Redaktion

Prof. Dr. Dr. Armin Keshmiri Orthopäde und Unfallchirurg Orthopädisches MVZ im Helios © Foto: Orth. MVZ im Helios

Es gibt drei Abschnitte des Kniegelenks, die durch Arthrose geschädigt werden: der äußere Anteil, der innere Anteil und der Bereich hinter der Kniescheibe. Eine Retropatellararthrose wird häufig durch eine angeborene Fehlstellung der Kniescheibe verursacht. Das knöcherne Gleitlager weicht von seiner natürlichen Form ab, sodass die Kniescheibe (Patella) nicht optimal gleiten kann. Die Knorpelschicht der Kniescheibe nutzt sich nach und nach ab. Wenn schon die Knochen aufeinanderreiben, kann eine Kniescheiben-Teilprothese die Lösung sein: Dabei werden die Rückseite der Kniescheibe und die Gleitfläche am Oberschenkelknochen praktisch überkront. Bei diesem minimalinvasiven Eingriff bleiben die natürlichen Anteile des Kniegelenks erhalten. Das operierte Kniegelenk lässt sich danach fast so gut bewegen wie vorher, Sport ist kein Problem mehr. Nach circa zwei Wochen ist das Bein in der Regel wieder voll belastbar, nach etwa sechs Wochen kann man wieder trainieren.

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