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Rheuma-Risiko kalte Hände

von Redaktion

Kalte Hände könnten ein Alarmsignal sein. © smarterpix

Berlin – Kalte Hände, die im Winter blass werden und schmerzen: Ursache könnte das Raynaud-Syndrom sein. Es tritt häufig als Begleiterkrankung von bestimmten rheumatischen Erkrankungen auf.

Beim Raynaud-Syndrom ziehen sich kleine Arterien in Fingern oder Zehen krampfartig zusammen. Durch die verminderte Durchblutung entstehen weiße Bereiche an Fingern und Zehen, die sich in der Regel scharf gegen die noch durchbluteten Bereiche abgrenzen. Mitunter werden Hände und Füße vollständig weiß. Auch Nase oder Knie können betroffen sein. Bei der primären Form tritt die Erkrankung unabhängig von einer bestehenden Grunderkrankung auf. Die sekundäre Form dagegen kann auf Rheuma-Erkrankungen wie Entzündungen der Gelenke (rheumatoide Arthritis), des Bindegewebes (Kollagenosen) oder der Blutgefäße (Vaskulitis) zurückgehen. Zur Diagnose des Raynaud-Syndroms gehören unter anderem Bluttests.

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