Schwangerschaft: Eisenmangel als Gefahr

von Redaktion

Wien – Viele Frauen haben einen bestehenden Eisenmangel oder sehr reduzierte Eisenspeicher aufgrund des monatlichen Blutverlustes und ihrer Ernährungsgewohnheiten. Dieser Mangel an Eisen führt zur reduzierten Bildung roter Blutkörperchen, einer sogenannten Anämie. Werden sie schwanger, verstärkt sich dieses Problem. Auch starke Blutungen direkt nach der Geburt treten häufiger auf als erwartet: Etwa jede 4. Frau in Europa erlebt eine Anämie, viele ohne eindeutige Beschwerden.

„Ein Blood Management in der Schwangerschaft kann helfen, Komplikationen zu vermeiden“, sagt Prof. Antonia Müller, Leiterin der Universitätsklinik für Transfusionsmedizin und Zelltherapie in Wien. Ein regelmäßiger Check von Hämoglobin und Speichereisen schafft Sicherheit – und sollte bei Kinderwunsch vor einer Schwangerschaft erfolgen. Beschwerden wie Müdigkeit, Kurzatmigkeit oder Schwindel, aber auch spröde Haut vor allem der Lippen können auf einen Mangel hinweisen.SVS

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