Fleischige Einlage: Klößchen aus Hühnerfleisch.
Ideal bei Erkältungen: eine Hühnersuppe.
Hühnersuppe lindert nicht nur Erkältungskrankheiten, sondern sie hilft auch bei chronischen Erkrankungen wie Osteoporose, Arthrose und Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.Frische Hühnersuppe(Zutaten für 4 bis 6 Personen) 1 Bio-Suppenhuhn 1 Zwiebel 1 Stange Lauch 1 kleine Knolle Sellerie 1 Petersilienwurzel 4 Karotten 1 Knoblauchzehe 1 Stück Ingwer (etwa 2 cm, daumendick) 1 EL neutrales Pflanzenöl 4 Lorbeerblätter 5 schwarze Pfefferkörner Salz für die Einlage: 3 große Kartoffeln 3–4 Karotten 100 g Erbsen 3 bis 4 Stängel Liebstöckel 3 bis 4 Stängel Petersilie Zubereitung:1. Für die Hühnerbrühe das Suppenhuhn waschen. Die Zwiebel mit Schale waschen und vierteln. Den Lauch der Länge nach halbieren, waschen und in Streifen schneiden. Sellerie, Petersilienwurzel und Karotten putzen, waschen und mit Schale in Stücke schneiden. Den Knoblauch abziehen und pressen. Den Ingwer schälen und fein raspeln. Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und das restliche Gemüse darin anschwitzen. Mit einem Schuss Wasser ablöschen. Suppenhuhn, Lorbeerblätter und Pfefferkörner zugeben und so viel Wasser auffüllen, dass das Huhn komplett bedeckt ist. 2. Aufkochen und nach Belieben den aufsteigenden Schaum abschöpfen. Den Herd auf niedrigste Temperatur schalten und das Huhn etwa 2,5 Stunden oder bis zu 5 Stunden in der Flüssigkeit sieden lassen. 3. Wenn das Huhn gar ist, für die Suppe das Huhn herausnehmen, die Haut entfernen, das Fleisch von den Knochen trennen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Brühe abseihen, salzen und das Fleisch zurück in die Brühe geben. 4. Die Kartoffeln und Karotten schälen, in Würfel schneiden und ebenfalls zugeben. Nochmals etwa 20 Minuten köcheln lassen, dabei kurz vor Ende der Garzeit die Erbsen zugeben. 5. Liebstöckel und Petersilie waschen, trockentupfen, die Blätter abzupfen und hacken. Kräuter und Suppeneinlagen in die Suppe geben und heiß servieren. Hühnerbrühe haltbar machen1. Zunächst die Brühe abseihen und in sterilisierte Schraubgläser füllen. Mit sauberen Deckeln verschließen. 2. Einkochen im Backofen: Eine tiefe Ofenform mit einem gefalteten Küchentuch auslegen, die Gläser hineinstellen und die Form mit heißem Wasser befüllen. Die Gläser sollten 3–4 cm im Wasser stehen. Im Backofen auf die unterste Schiene stellen, den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze einschalten. Sobald kleine Bläschen an der Glasinnenwand entstehen, beginnt der eigentliche Einkochvorgang. Eine Stunde einkochen. Dann die Gläser im ausgeschalteten Backofen 30 Minuten stehen lassen. Zuletzt erkalten lassen. 3. Einkochen im Topf: Ein gefaltetes Küchentuch auf dem Topfboden auslegen, die Gläser hineinstellen, sie können auch übereinanderstehen, falls der Topf hoch genug ist. Heißes Wasser angießen, bis die oberen Gläser etwa zur Hälfte im Wasser stehen. Deckel aufsetzen, Wasser zum Kochen bringen und die Brühe 30 Minuten einkochen. Fleischnockerl aus Hühnerhackfleisch 500 g Hühnerhackfleisch 1 Ei 2 EL Leinsamen gemahlen (alternativ ½ Semmel vom Vortag, eingeweicht und ausgedrückt) 1 Zwiebel, fein gehackt ½ Bund Petersilie, fein gehackt 1 Knoblauchzehe, zerdrückt 2 TL Salz ½ TL Paprika edelsüß Zubereitung: Alle Zutaten durchkneten und gut einarbeiten. 15 Minuten ruhen lassen. Inzwischen Salzwasser zum Kochen bringen. Probenockerl kochen. Mit den Händen oder zwei Löffeln Nockerl formen und diese dann in das kochende Salzwasser einlegen. Bei halb offenem Topf 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend beispielsweise als Einlage für die Hühnerbrühe verwenden.
Weitere Rezepte verrät Anna Ostermeier in ihrem Buch „Annas Hofküche“. Erschienen im Christian Verlag. 200 Seiten. 29,99 Euro.