Das Daumensattelgelenk kann bei Verschleiß durch Arthrose stark schmerzen. © Smarterpix
Bei Arthrose wird der schützende Knorpel im Gelenk abgebaut. Dies führt zu Schmerzen, Steifigkeit, Schwellungen und eingeschränkter Beweglichkeit und manchmal auch geschwollenen Gelenken. Möglicherweise gibt es sogar auch Knochenwucherungen an den Endgelenken (Heberden-Knoten) oder an den Mittelgelenken (Bouchard-Knötchen) der Finger. „Ist das Daumensattelgelenk von Arthose betroffen, haben die Patienten oft Schwierigkeiten beim Schließen der Faust, beim Öffnen von Flaschen und eine Schwäche beim Greifen“, sagt Dr. Anna Borys. Sie rät, immer einen Arzt aufzusuchen, wenn ein Finger ausgekugelt war, denn dabei können Schäden entstanden sein, die zu Fehlstellungen und schließlich zu Arthrose führen.
Röntgenaufnahmen zeigen die Gelenkspaltverschmälerung und Abnutzung des Knorpels, ergänzend können MRT, CT oder DVT den genauen Abnutzungsgrad feststellen. Therapie: Kräftigungs- und Bewegungsübungen, ggf. Schiene am Daumen, eventuell OP, z. B. eine Spülung des Gelenks, in der Fachsprache arthroskopisches Gelenkdebridement genannt. Bei Arthrose im Daumensattelgelenk (Rhizarthrose) kann ein Kunstgelenk die Funktion wiederherstellen und die Beschwerden lindern.SVS