Gicht: Auch die Hand kann betroffen sein. © Smarterpix
Gicht befällt häufig auch die Hände und muss behandelt werden, um schwere Folgeschäden zu vermeiden. Die Gicht gehört zu den rheumatischen Erkrankungen – ist aber ein besonderer Fall, da ihre Hauptursache eine Störung des Purin-Stoffwechsels ist. Durch diese wird der Anteil der Harnsäure im Blut erhöht und es bilden sich Harnsäurekristalle. Diese scharfkantigen Gebilde lagern sich oft an den Gelenken der Hände ab. Um dauerhafte Schäden an Knochen und Gelenken zu vermeiden, sollten die Betroffenen streng auf Blutzuckerspiegel und Blutfette achten und Alkohol und Übergewicht vermeiden. Auch bei rheumatoider Arthritis sind fast immer die Hände betroffen, oft schon in der Frühphase. Nehmen Sie Schmerzen und Schwellungen ernst und gehen Sie frühzeitig zum Arzt. SVS