Nicht alle Öle sind gut. © Imago
Frankfurt/Main – Die Haut vor Austrocknung schützen, dafür kann man sich nach dem Baden oder Duschen mit Körperöl einreiben. Am besten auf die noch feuchte Haut. Geht es nach den Inhaltsstoffen, hat man viel Auswahl. Das zeigt eine Untersuchung der Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 02/2026). 19 von 25 Ölen schneiden „sehr gut“ ab. Fünf Öle sind „befriedigend“, eines ist „gut“. Der „einzige kleine Kritikpunkt“, den die Öko-Tester in puncto Inhaltsstoffe haben, sind Duftstoffe mit einem „allergisierenden Potenzial“: In drei Produkten konnte das Labor solche feststellen, darunter etwa Isoeugenol mit einem oft als würzig-süß beschriebenen Aroma. „Davon abgesehen haben wir aber nichts auszusetzen an den Inhaltsstoffen der Öle“, so die Öko-Tester.
Dafür gibt es aber umso mehr Kritik an vollmundigen Versprechen. Da ist etwa von einer straffenden Wirkung die Rede oder davon, feine Linien und Falten zu mindern. Ausreichend nachweisen konnten die Hersteller das nicht. „Straffungswunder für die Haut“ sollte man von einem Körperöl nicht erwarten. Am Sinn der Preisgestaltung haben die Öko-Tester ihre Zweifel. So setzen einige Produkte mit den höchsten Preisen gar nicht primär auf kostspielige Naturöle. Unter den „sehr guten“ Ölen ist etwa auch das günstigste im Test (Balea Natural Beauty reichhaltiges Pflegeöl von dm für 2,45 Euro pro 100 Milliliter).