OP bei Zehenproblemen

von Redaktion

Berlin – Jedes Jahr sind rund 1,3 Millionen Menschen wegen eines Hallux valgus in Deutschland in ärztlicher Behandlung – über 80 Prozent der Betroffenen sind Frauen. Häufig tritt die Fehlstellung des großen Zehs ab dem 50. Lebensjahr auf.

Zum typischen schmerzhaften „Ballen“ an der Fußinnenseite kommen häufig Druckstellen, Entzündungen und Probleme beim Gehen. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie empfiehlt zunächst eine konservative Therapie, um die Schmerzen auf ein erträgliches Maß zu lindern.

Eine Operation komme erst infrage, wenn die Beschwerden trotz mehrmonatiger Therapie anhalten, die Lebensqualität eingeschränkt ist oder es immer wieder zu schmerzhaften Druckstellen und Entzündungen kommt. Ziel des Eingriffs sei es, die Fehlstellung des Knochens zu korrigieren, das Gelenk zu entlasten und die Belastung im Vorfuß wieder gleichmäßig zu verteilen. Die Erfolgsaussichten seien sehr gut: Große Auswertungen zeigen, dass alle gängigen Eingriffe die Fehlstellung deutlich verbessern und die Zufriedenheit der Patienten nach der OP ansteige.

Artikel 4 von 7