Mehr Schutz vor Demenz gab es nach der Impfung. © dpa
Stanford – Eine Herpes-Zoster-Impfung gegen Gürtelrose senkt das Demenzrisiko und kann womöglich das Fortschreiten einer Demenz verlangsamen. Das zeigt eine neue US-amerikanisch-kanadische Studie. Die Forschungsgruppe untersuchte den Effekt, den die Einführung einer Herpes-Zoster-Impfung in Ontario (Kanada) hatte. Dort haben Personen, die nach dem 1. Januar 2017 ihren 71. Geburtstag feierten, Anspruch auf eine entsprechende Impfung.
Für die Studie gab es drei Gruppen: Erstens Personen, die keinen Anspruch auf die Impfung hatten, weil sie zu alt waren. Zweitens Personen, die nur 3,5 Monate lang anspruchsberechtigt waren, weil sie im Jahr 1945 geboren worden waren. Und drittens jene, die mindestens ein Jahr und 3,5 Monate anspruchsberechtigt waren. Ergebnis: Allein die Impfberechtigung führte in einem Zeitraum von 5,5 Jahren zu einer signifikanten Senkung des Demenzrisikos von zwei Prozent.