Schutz gegen Herzschwäche nach dem Infarkt

von Redaktion

Die Teilnahme an einer Reha-Maßnahme kann entscheidend zu einem konsequenten Lebensstil beitragen

Frankfurt/Main – Die Ursache einer Herzschwäche ist in rund zwei Dritteln der Fälle eine Koronare Herzkrankheit (KHK). Davon spricht man, wenn es in den Herzkranzgefäßen (Koronararterien) zu Ablagerungen aus Kalzium („Kalk“), entzündlichen Zellen, Bindegewebe und Cholesterin kommt, den sogenannten Plaques. Dieser Prozess der Atherosklerose („Gefäßverkalkung“) führt zu einer zunehmenden Verdickung der Gefäßwand mit Einengung des Gefäßinnenraums bis zum teilweisen oder kompletten Verschluss des Gefäßes (Herzinfarkt). Wer den Infarkt überstanden hat, sollte das Nachsorge-Angebot der kardiologischen Rehabilitation unbedingt nutzen. Denn: „Herzschwäche ist kein unabwendbares Schicksal“, erklärt Kardiologe Prof. Heribert Schunkert, der stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung ist.

Die Teilnahme an einer Reha-Maßnahme kann für die Patienten einen entscheidenden Impuls setzen, Begleiterkrankungen wie die „stillen Gefäßkiller“ Diabetes mellitus, Bluthochdruck und hohes Cholesterin, aber auch das Rauchen und Adipositas in den Griff zu bekommen. Es komme darauf an, dass Patienten einen konsequenten Lebensstil führen, am besten gemeinsam mit anderen Menschen, betont der Homburger Kardiologe Prof. Michale Böhm.

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