Gerlach setzt auf KI bei Endometriose-Diagnose

von Redaktion

München – Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) setzt für eine bessere und schnellere Diagnose bei Endometriose auf Künstliche Intelligenz und unterstützt das Projekt „EndoKI“ mit rund drei Millionen Euro. Bei Endometriose wächst Gewebe, welches der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutterhöhle. Bislang vergingen bis zu zehn Jahre bis zu einer Diagnose: „Sehr starke Regelschmerzen oder Unterleibsbeschwerden werden zu oft als normal abgetan oder nicht richtig eingeordnet“, erläuterte Gerlach. Mehrere Uiversitäten, darunter die TU München, sind an EndoKI beteiligt. Ziel ist es, mit KI und moderner Bildgebung die Diagnose früher und standardisierter zu ermöglichen. Mit dreidimensionalen Modellen sollen Endometriose-Herde präziser erkannt werden. Jede zehnte Frau zwischen 10 und 50 Jahren ist von Endometriose betroffen.

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