Schmerzhaft: eine Endometriose-Erkrankung. © smarterpix
Berlin – Sie leiden unter Schmerzen oder Übelkeit: Die Zahl der Frauen mit der Diagnose Endometriose hat sich binnen 20 Jahren mehr als verdoppelt. Zwischen 2005 und 2024 stieg die Zahl von rund 230.000 auf gut 510.000, zeigt der Barmer-Arztreport. Parallel nahmen auch die Klinikaufenthalte wegen Endometriose um etwa die Hälfte zu, so das Statistische Bundesamt.
Die deutliche Steigerung begründen die Experten der Krankenkasse Barmer in ihrem in Berlin veröffentlichten Bericht mit Fortschritten in der Diagnostik. Endometriose werde heutzutage deutlich häufiger und deutlich früher festgestellt. So sank das Durchschnittsalter der Frauen bei der Erstdiagnose zwischen 2015 und 2024 um fast vier Jahre.
Bei der Endometriose handelt es sich um eine chronische, meist schmerzhafte Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutterhöhle wächst.