Klassiker, neu aufgelegt: Shenmue.
Nachrichten
WhatsApp: Der Messenger öffnet sich in Kürze für Kinder ab 10 Jahren. Bisher lag das Mindestalter bei 13. Eltern verwalten die Konten und kontrollieren Kontakte. Nur Chats und Anrufe sind erlaubt – aber keine Statusmeldungen, Kanäle oder KI. Daten- und Jugendschützer zeigen sich dennoch alarmiert.
iPhone: Mit der Familienfreigabe „Family Sharing“ können mehrere Apple-Nutzer auf Inhalte wie Filme, Musik oder Apps zugreifen. Bisher gab es aber einen zentralen Administrator, der alles bezahlen musste. Das ändert Apple jetzt in iOS 26.4. So können sich beispielsweise Freunde die Kosten für ihre Inhalte teilen.
KI: Meta soll einen Stellenabbau von bis zu 20 Prozent der Mitarbeiter erwägen, um die eingesparten Milliarden in KI-Infrastruktur zu investieren. Der Facebook-Mutterkonzern dementiert konkrete Pläne, doch die Börse glaubt daran: plus drei Prozent.
Surftipp
Schluss mit endlosem Scrollen auf YouTube: Die neue Web-App „Channel Surfer“ bringt das klassische TV-Gefühl von früher zurück. Statt mühsam Videos auszuwählen, zappt man sich durch rund 175 vordefinierte Kanäle. Es lassen sich sogar eigene YouTube-Abos in den Retro-Programmführer importieren. Die Seite aus England ist kostenlos im Browser nutzbar und bietet eine nostalgische Alternative zum modernen Streaming-Stress.
Spiele
„Shenmue“ war Ende der 1990er-Jahre ein Mammutprojekt: die Simulation eines Kriminalfalls in Japan, technisch seiner Zeit weit voraus. Trotz brillanter Optik und packender Story floppte das Spiel – wurde aber zum Kultklassiker. 2019 erschien Teil 3, nun folgt „Shenmue III Enhanced“. Die Neuauflage für PlayStation 5, Xbox S/X, Switch 2 und PC bringt bessere Grafik, flüssigeres Gameplay und zahlreiche Komfortfunktionen. Einen Trailer gibt es bereits: is.gd/shenmue26.
App
Viele Menschen kennen das Problem: Man nimmt sich vor, endlich wieder mehr zu lesen – und verliert schnell die Konzentration. Hier setzt der „Seriatim Reader“ aus Berlin an. Die App verwandelt Bücher, Artikel oder PDFs in einen vertikalen Lesefeed. Statt ganzer Seiten zeigt sie nur einen einzigen Satz auf dem Bildschirm. Mit einem kurzen Tipp oder Wisch gelangt man zum nächsten. So entsteht ein fast meditativer Lesefluss, der an das Scrollen in Sozialen Netzwerken erinnert – nur ohne Ablenkung. Viele Nutzer berichten, dass sie so Inhalte besser aufnehmen (Gratis für iOS und Android).