IN KÜRZE

Schlafprobleme nehmen zu

von Redaktion

Private Sorgen rauben häufig den Schlaf. © Th. Weidner/obs

Leipzig – Die Bundesbürger haben nach Einschätzung des Schlafforschers Dieter Riemann zunehmend mit gesundheitlich problematischen Schlafproblemen zu kämpfen: „Inzwischen leiden rund zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung darunter, also mehr als sechs Millionen Menschen.“ Zwischen 2020 und 2022 während der Coronazeit sei die Zahl der Erwachsenen mit chronischen Schlafstörungen um 36 Prozent gewachsen. Chronische Schlafprobleme erhöhten das Risiko für psychische Erkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Psychologe verwies darauf, dass es nicht das Weltgeschehen sei, das den Menschen den Schlaf raube, sondern es seien in erster Linie die privaten Sorgen.

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