Für den Schweinebraten eignen sich Schweinenacken, Bauch oder Rücken.
Ein Klassiker: Schweinebraten mit Kraut und Knödel.
Ein knuspriger Schweinebraten ist ein fester Bestandteil der bayerischen Kultur. Sein voller Geschmack hängt von der Fleischqualität ab. Besonders geeignet für einen saftigen Braten sind Schulter oder Nacken, deren Fettanteil das Fleisch herrlich zart macht.Zutaten für sechs Personenfür den Schweinebraten: 1,5 bis 2 kg Schweinenacken/Bauch/Rücken nach Belieben Salz Pfeffer Paprika Kümmel Mittelscharfer Senf für die Soße: Fleischknochen vom Schwein ½ Knolle Sellerie 5 Karotten 1 Stange Lauch 3 Zwiebeln 1 Flasche dunkles Bier 50 g Butter für das Ofenkraut: 1 Kopf Weißkraut Öl Gemüsebrühe Kümmel Salz Pfeffer Essig Zubereitung:1. Für den Schweinebraten: Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schwarte der Schweineschulter mit einem scharfen Messer rautenförmig bis ins Fett einschneiden. Die Oberseite mit Salz einreiben. Die Unterseite mit der Gewürzmischung und Senf einreiben. Fleischstücke ohne Schwarte rundherum würzen. Das Fleisch mit der Schwarte nach oben in einen Bräter setzen, mit Bier aufgießen und 2 Stunden backen. Einmal pro Stunde das Fleisch mit der Flüssigkeit aus der Reine übergießen. Bei einer Schwarte: Nach dem Garen des Schweinebratens den Ofen auf 200 °C Oberhitze oder Grillfunktion aufheizen und für ca. 10 Minuten grillen, bis die Schwarte aufgepoppt ist. Vorsicht, das Grillen darf nicht zu lange dauern, da die Kruste sonst verbrennt. 2. Für die Schweinebratensoße die Fleischknochen waschen, trocken tupfen. Im Ofen garen, sodass sich Röstaromen bilden. Dann Suppengrün und Zwiebeln grob schneiden und in den Bräter geben, sodass alle Bestandteile gleichmäßig verteilt sind. Mit einem Teil der Flüssigkeit aufgießen und bei mittlerer Hitze längere Zeit garen, damit sich die Aromen vollständig entwickeln. Zwischendurch den Flüssigkeitsstand überprüfen und bei Bedarf Wasser nachgießen. Fleisch und Gemüse aus dem Bräter nehmen und die angesammelten Röststoffe vom Rand lösen, damit sie in die Soße gelangen. Anschließend Soße abgießen und mit dem Bratensatz in einen Topf geben, mit Salz, Pfeffer,Paprika und Kümmel abschmecken. Bratensaft dazu gießen und das Ganze reduzieren. Vor dem Servieren eiskalte Butter unterrühren. 3. Für das Ofenkraut: Krautkopf halbieren, den Strunk entfernen und die Krautblätter klein schneiden. Das Kraut mit etwas Öl in einem Topf anbraten. Mit Salz würzen und unter Rühren ein paar Minuten braten. Gemüsebrühe und einen Schuss Essig dazugeben und aufkochen. Mit den restlichen Gewürzen abschmecken. Das Kraut im vorgeheizten Backofen offen bei 200 Grad auf der mittleren Schiene 45 Minuten garen, dabei gelegentlich durchrühren. Dazu passen Kartoffelknödel.