Vergesslichkeit kann Demenz ankündigen. © Jens Kalaene/dpa
München – Vergisst eine ältere Person bekannte Kochrezepte oder kürzlich gehörte Namen, kann dies laut Gedächtnisambulanz des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie ein Anzeichen einer beginnenden kognitiven Störung sein. Gehen plötzlich auftretende Beeinträchtigungen in der Denkleistung, Wahrnehmung, Konzentration oder beim Erinnern über den normalen geistigen Abbau im Alter hinaus, kann eine neurodegenerative Erkrankung wie Morbus Alzheimer vorliegen.
Neue Behandlungsmöglichkeiten können besonders in der frühen Phase der Erkrankung effektiv wirken – die Gedächtnisambulanz des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie hat sich deswegen auf die Früherkennung kognitiver Störungen spezialisiert.
Am 25. April geben Fachärzte sowie Psychologen der Gedächtnisambulanz in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft München in verschiedenen Vorträgen einen Einblick in die Diagnostik und Behandlung kognitiver Störungen. Anschließend sind Betroffene und Angehörige eingeladen, den Experten Fragen zu stellen. Die Veranstaltung findet von 9 bis 12 Uhr im Hörsaal des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, Kraepelinstraße 2, statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Informationen unter der Telefonnummer 089 / 30622 1406.