Jugendlicher mit Headset am Laptop. © Lino Mirgeler/dpa
Hamburg – Sogenannte KI-Chatbots (Computerprogramme, die künstliche Dialoge erstellen) erhöhen einer Mediensuchtstudie der Krankenkasse DAK zufolge den riskanten Medienkonsum bei Jugendlichen. Bis zu etwa zehn Prozent nutzen KI-Anwendungen gegen Einsamkeit.
Bei Jugendlichen mit depressiven Symptomen sind es sogar 33 Prozent. Ebenfalls 33 Prozent gaben an, dass ein Chatbot sie besser verstehe als ein Mensch. „Primär kommerziell motivierte KI-Chatbots bergen besondere Risiken für Kinder und Jugendliche“, warnte Studienleiterin Kerstin Paschke.
Durch die bestätigenden KI-Reaktionen könnten Minderjährige über eine parasoziale Beziehung eine emotionale Bindung zum Chatbot entwickeln.