Darm-Alarm: Sieben Warnzeichen

von Redaktion

München – Der Darm meldet sich oft früher, als viele denken. Hier erklärt Dr. Ulrich Selz sieben Warnzeichen, auf die Sie achten sollten.

Andauernde Blähungen: Ein aufgeblähter Bauch nach dem Essen ist kein seltenes Problem. Wenn Blähungen jedoch regelmäßig auftreten, steckt häufig mehr dahinter: Bakterien im Darm können bestimmte Kohlenhydrate stark vergären – dabei entstehen Gase, die Druck im Bauch verursachen.

Durchfall, der nicht verschwindet: Viele denken bei Durchfall sofort an einen Infekt. Doch auch Medikamente, eine gestörte Darmflora oder andere Erkrankungen können dahinterstecken.

Ständige Müdigkeit: Nimmt der Darm Nährstoffe schlecht auf, kann das den ganzen Körper betreffen. Müdigkeit, Haarausfall oder Konzentrationsprobleme können mögliche Folgen sein, wenn die Verdauung nicht richtig funktioniert.

Beschwerden nach fast jeder Mahlzeit: Löst Essen regelmäßig Bauchschmerzen oder Druckgefühl aus, könnte das an einer Erkrankung der Verdauungsorgane, allergischen Reaktionen, unverträglichen Lebensmitteln, Medikamenten wie Schmerzmittel oder an einer gestörten Darmflora liegen.

Ungewöhnlicher Stuhlgang: Veränderungen der Stuhlfarbe oder -konsistenz können Hinweise liefern. Sehr dunkler, fast schwarzer Stuhl kann auf Blutungen im Verdauungstrakt hindeuten und sollte immer ärztlich abgeklärt werden.

Antibiotika: Antibiotika können die Darmflora verändern. Viele reagieren danach empfindlicher auf bestimmte Lebensmittel oder entwickeln neue Verdauungsprobleme.

Der Bauch rumort: Der Darm ist ein sensibles Organ. Wer häufig Verdauungsprobleme hat, sollte auch auf Stressmanagement, Bewegung und Lebensstil achten.

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