So lässt sich der Juckreiz in den Augen vermeiden

von Redaktion

Augentropfen ohne Konservierungsstoffe und ein sauberes, mit kaltem Wasser getränktes Tuch helfen

Am Bildschirm jucken häufiger die Augen. © IMAGO

Freiburg – Wenn die Augen jucken, ist das nicht nur unangenehm, sondern kann den Alltag beeinträchtigen. Die Ursachen sind vielfältig. Juckende Augen können durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Zu den häufigsten Ursachen zählen trockene Augen, die entstehen, wenn der Tränenfilm nicht ausreichend Feuchtigkeit spendet. Besonders Menschen, die viel am Bildschirm arbeiten, leiden häufig darunter. Auch Allergien spielen eine zentrale Rolle: Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben lösen Juckreiz, Rötungen und Tränenfluss aus. Weitere Auslöser sind Rauch, trockene Heizungsluft oder Chlorwasser. Wenn das Auge im lnnenwinkel juckt, kann dies ebenfalls auf verstopfte Tränenkanäle hinweisen. Bei akutem Juckreiz gilt: Nicht reiben! Dadurch gelangen Bakterien ins Auge und die Reizung verstärkt sich. Kühle Kompressen bringen schnelle Linderung. Am besten legt man ein sauberes, mit kaltem Wasser getränktes Tuch für einige Minuten auf die geschlossenen Augen. Befeuchtende Augentropfen ohne Konservierungsstoffe helfen, wenn das Auge juckt und brennt. Sie stabilisieren den Tränenfilm und spenden Feuchtigkeit.

Um juckenden Augen etwa bei der regelmäßigen Arbeit am Bildschirm vorzubeugen, sollte immer auf ausreichende Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen geachtet werden. „Durch den starren, konzentrierten Blick sinkt die Lidschlagfrequenz ganz automatisch und die Tränenflüssigkeit wird nicht mehr so gut auf der Hornhaut und der Bindehaut verteilt“, erklärt Prof. Thomas Reinhard, Ärztlicher Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg. Das führt häufig zu Ermüdungserscheinungen und Symptomen wie Trockenheit, Juckreiz, verschwommener Sicht sowie Kopfschmerzen.

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