Zwei junge Frauen trinken auf der Hackerbrücke. © dpa
Zwar ist der Alkoholkonsum junger Menschen in den vergangenen Jahren insgesamt gesunken. Eine neue Studie zeigt aber: Rund 20 Prozent der 12- bis 17-Jährigen trinken mindestens einmal pro Woche.
Bei 12,7 Prozent wurde das Verhalten als problematisch eingestuft, weil mehrere Warnzeichen zusammenkamen, etwa Alkoholkonsum zur Entspannung, die Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss, Erinnerungslücken oder Konflikte im Zusammenhang mit Alkohol.
Jungen wiesen häufiger ein problematisches Verhalten auf als Mädchen (15,9 gegenüber 9,1 Prozent). Auch bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund lag der Anteil höher als bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund (16,9 gegenüber 12,0 Prozent).