Sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeit. © Smarterpix
München – Schon ein leichter Flüssigkeitsmangel kann zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsproblemen führen. Warten Sie nicht auf das Durstgefühl, denn dann ist es zu spät. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt ca. 1,5 Liter pro Tag.
Doch im Büro ist für viele ein anderes Getränk mindestens genauso relevant wie Wasser: Kaffee! Hier entscheidet vor allem das Timing über die Wirkung. Trinken Sie Ihren ersten Kaffee erst 90 bis 120 Minuten nach dem Aufstehen. Wer sofort nach dem Aufwachen zur Tasse greift, stört das natürliche Stresshormon Cortisol und riskiert einen heftigen Koffein-Absturz am Nachmittag. Das zeigen mehrere chronobiologische Studien. Auch vor dem Frühstück ist Kaffee tabu: Eine Studie der University of Bath (2020) zeigt, dass starker Kaffee vor dem Essen die Blutzuckerreaktion auf das Frühstück um rund 50 Prozent verschlechtert.
Für einen erholsamen Schlaf sollte die letzte Tasse zudem mindestens acht bis zehn Stunden vor dem Zubettgehen getrunken werden, was mit der biologischen Halbwertszeit von Koffein bei einem durchschnittlichen Erwachsenen begründet ist. Koffein stört laut Studien selbst sechs Stunden vor dem Schlafen die Nachtruhe massiv.
Tipp: Wenn Sie anhaltenden Fokus ohne Herzrasen suchen, ist grüner Tee die bessere Wahl als Kaffee. Er enthält neben Koffein die Aminosäure L-Theanin. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass diese Kombination die selektive Aufmerksamkeit und kognitive Leistung präziser steigert als Koffein allein.
L-Theanin glättet die aufputschende Wirkung des Koffeins, verhindert das typische „Zittern“ und sorgt für einen Zustand entspannter, langanhaltender Konzentration, wie Studien zeigen.