Schlafprobleme: Frauen sind öfter betroffen. © smarterpix
Berlin – Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland gibt an, regelmäßig Schlafprobleme zu haben. Fast jeder Dritte (knapp 32 Prozent) berichtete in einer Befragung des Robert Koch-Instituts (RKI) von Durchschlafstörungen, rund jeder Sechste (gut 16 Prozent) von Problemen beim Einschlafen. Ein Teil der Befragten gab an, von beidem betroffen zu sein (fast 13 Prozent). Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung von mehr als 14.000 Frauen und mehr als 12.000 Männern.
Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die Forscher erklären dies mit hormonellen Veränderungen, etwa während Schwangerschaften oder den Wechseljahren, sowie mit einem höheren Risiko für Depressionen und Angststörungen. Experten empfehlen, sich ärztlichen Rat zu holen, wenn die Probleme über längere Zeit anhalten. Ferner können feste Schlafenszeiten helfen, keine Handynutzung vor dem Schlafen sowie kein Koffein und keinen Alkohol zu konsumieren.