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Offenheit und Geduld: Zuhören kann für einen Menschen mit depressiven Anzeichen hilfreich sein. © smarterpix
München – Zur Früherkennung für eine Altersdepression gibt es die Geriatrische Depressionsskala (GDS). Dieser international anerkannte Test wurde in den 1980er-Jahren von Experten entwickelt. Die 15 Fragen berücksichtigen altersspezifische Aspekte und können Hinweise auf depressive Verstimmungen geben.
Die Fragen:
1. Sind Sie grundsätzlich mit Ihrem Leben zufrieden? 2. Haben Sie viele Ihrer Aktivitäten und Interessen aufgegeben? 3. Haben Sie das Gefühl, Ihr Leben sei leer? 4. Ist Ihnen oft langweilig? 5. Sind Sie meistens guter Laune? 6. Haben Sie Angst, dass Ihnen etwas Schlimmes zustoßen wird? 7. Fühlen Sie sich die meiste Zeit glücklich? 8. Fühlen Sie sich oft hilflos? 9. Bleiben Sie lieber zu Hause, anstatt auszugehen und etwas zu unternehmen? 10. Glauben Sie, mehr Probleme mit dem Gedächtnis zu haben als die meisten anderen? 11. Finden Sie, es sei schön, jetzt zu leben? 12. Fühlen Sie sich so, wie Sie jetzt sind, eher wertlos? 13. Fühlen Sie sich grundsätzlich energiegeladen? 14. Finden Sie, Ihre Situation sei hoffnungslos? 15. Glauben Sie, dass es den meisten Leuten besser geht als Ihnen?
Die Auswertung: Bei den Fragen 1, 5, 7, 11 und 13 wird ein Punkt für „Nein“ vergeben, bei allen anderen Fragen ein Punkt für „Ja“. Am Ende zählen Sie die Punkte zusammen.
Das Ergebnis: 0–5 Punkte: Normbereich
ab 6 Punkten: Eine depressive Störung ist möglich.
Hilfe in Notlagen: Die Krisendienste Bayern beraten bei psychischen Krisen ((www.krisendienste.bayern). Täglich, rund um die Uhr, kostenfrei unter Tel. 0800 / 655 30 00.