So finden Sie die perfekte Brille für Ihren Sport

von Redaktion

Laufen, Radfahren, Tennis, Fußball: Beim Sport ist gutes Sehen entscheidend. Bei Menschen mit Fehlsichtigkeit stößt die normale Alltagsbrille dabei aber schnell an Grenzen – und kann im Ernstfall sogar zum Risiko werden, warnt das Kuratorium Gutes Sehen (KGS).

Wie findet man eine passende Lösung? Entscheidend ist nicht nur die richtige Sehstärke, sondern der individuelle Sehbedarf: Wohin schaut man beim Sport, und auf welche Entfernung? Hier muss die Korrektur zur Sportart passen. Beim Golf zählt der Blick auf Ball, Boden und in die Ferne, beim Radeln in gebeugter Haltung vor allem der Blick nach vorn und unten. Drei Lösungen:

Sportbrille mit individueller Sehstärke: Die Gläser werden direkt auf die persönliche Fehlsichtigkeit angepasst – für viele Sportarten komfortabel.
Korrektureinsatz (Optical Insert): Ein kleines Innenteil mit den eigenen Sehstärkewerten wird hinter das Sportglas geklemmt. Praktisch bei stark gewölbten Schutzbrillen, etwa beim Skifahren oder Radeln.
Kontaktlinsen plus Schutzbrille: Wer Kontaktlinsen trägt, kann eine Sportsonnenbrille aufsetzen – sollte aber an Schutz vor Wind, UV-Strahlung und Staub denken.

Wer regelmäßig Sport treibt und eine Fehlsichtigkeit hat, sollte also nicht allein nach Design oder spontan online auswählen, rät das KGS. Vor dem Kauf sollte man folgende Fragen klären:

Brauche ich selbsttönende oder polarisierende Gläser – etwa bei Lichtwechseln oder Spiegelungen auf Wasser? Funktioniert die Brille mit meiner restlichen Ausrüstung? Helm, Cap oder etwa Kopfhörer am besten zur Anprobe mitbringen. Wie viel Schutz brauche ich? Bei Tempo, Sturzrisiko oder Kontaktsport sollten Brille und Gläser stoßfest und als sportgeeignet geprüft sein.

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