MELDUNGEN

Herzklappen-OP immer öfter minimalinvasiv

von Redaktion

Prof. Markus Krane vom Deutschen Herzzentrum München. © Schmidhuber

Gute Nachricht für Herzpatienten, die an einer defekten Mitralklappe leiden. Dank des medizinischen Fortschritts lassen sich solche Erkrankungen immer öfter minimalinvasiv behandeln. „Etwa 85 Prozent der reinen Mitralklappen-Patienten können wir inzwischen mit minimalinvasiven OP-Techniken oder mit Eingriffen im Hybrid-Operationssaal helfen“, sagte der Chef der Herzchirurgie im TUM Klinikum Deutsches Herzzentrum, Prof. Markus Krane, in einem Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Mitralklappe – eine der vier Herzklappen – liegt auf der linken Herzseite und wirkt wie ein Ventil. Sie stellt sicher, dass das Blut nur in eine Richtung fließt: vom linken Vorhof in die linke Herzkammer. „Wenn die Mitralklappe nicht mehr richtig schließt, entsteht eine Mitralklappeninsuffizienz, bei einer Verengung sprechen Ärzte von einer Mitralklappenstenose. In beiden Fällen pumpt das Herz ineffizient. Das kann zu Atemnot und Herzschwäche führen“, so Krane.BEZ

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