Die Abnehmspritze allein reicht nicht

von Redaktion

Prof. Diana Rubin Ernährungsmedizinerin Vivantes Klinikum Berlin © Mo Wüstenhagen/Vivantes

Die mittlerweile sehr beliebte „Abnehmspritze“ steigert das Sättigungsgefühl und verlangsamt die Magenentleerung. Betroffene essen weniger und verlieren Gewicht. Doch mit dem positiven Ergebnis auf der Waage allein ist es nicht getan. Denn es sind auch unerwünschte Nebenwirkungen der Spritze bekannt, die systematisch erfasst werden sollten: Magen-Darm-Beschwerden, ein Verlust von Muskel- und Knochenmasse, Therapieabbrüche und eine erneute Gewichtszunahme nach dem Absetzen. Um das Gewicht langfristig zu halten, ist ein professionelles Behandlungskonzept entscheidend. Eine ausreichende Eiweißzufuhr spielt dabei eine zentrale Rolle. Ebenso wichtig sind Muskel- und Ausdauertraining sowie eine generelle Steigerung der Aktivität. Bei Bedarf kann auch psychologische Begleitung hinzukommen. In der ambulanten Ernährungstherapie analysieren qualifizierte Fachkräfte in mehreren Sitzungen das Essverhalten und entwickeln Strategien für Alltagssituationen.

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