Nutrias sind kleiner als Biber und haben einen spitzen Schwanz. © Charisius/dpa
Berlin – Die Jäger in Deutschland erlegen immer mehr Nutrias, auch Sumpfbiber genannt. Im vergangenen Jahr wurden genau 131.157 Tiere getötet, meldet der Deutsche Jagdverband. Das seien 14.500 mehr als im Jahr zuvor und 1700 Prozent mehr als noch vor 20 Jahren. Nutrias stammen aus Südamerika und wurden vor allem in der ehemaligen DDR als Pelztiere gehalten. Einige konnten entkommen und sich vermehren. Sie zerstören Sumpfgürtel und damit überlebenswichtige Biotope für Amphibien und Reptilien. Die Sumpfbiber dürfen, mit Ausnahme der Brutzeit, ganzjährig gejagt werden.