Mödlareuth – Auf 95 Kilometern entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze investieren Bayern, Sachsen und Thüringen zunächst eine Million Euro in den Naturschutz. Ziel ist auch die Aufnahme des „Grünen Bandes“ in das Unesco-Weltkultur- und -naturerbe. Die Region versinnbildliche den Wandel vom Todesstreifen zum Lebensband, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Zudem handele es sich um ein wichtiges Umweltprojekt in Zeiten eines dramatischen Klimawandels.
Die Projektregion bietet laut Naturschützern Rückzugsräume etwa für Flussperlmuschel oder Feuersalamander, unter anderem in Berg- und Feuchtwiesen, Heideflächen, naturnahen Wäldern sowie Mooren. Bis 2028 soll den Angaben zufolge gemeinsam mit den Landnutzern in der Region zunächst ein Managementplan für deren Schutz und dauerhaften Erhalt entwickelt werden.