Blind und winzig: Höhlenzwergflohkrebs. © K. Bogon
Esslingen – Drei Millimeter klein, blind und farblos: Der Höhlenzwergflohkrebs ist für Wissenschaftler wie Uwe Dost aus Esslingen jedoch „nicht weniger interessant als ein Elefant“! Der Mini-Krebs ist eine Art Müllabfuhr des Grundwassers, er frisst Bakterien oder Pflanzenreste. Frisch geschlüpfte Babykrebse schleppt das Weibchen noch lange im Brutsack herum – wie ein Känguru. Der Krebs wurde zum Höhlentier des Jahres ernannt. Der Zwerg kann bis zu zwei Jahre alt werden, im Labor sogar fünf.